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Wildnis erteilt unterricht

Schüler lernen im Nationalpark die Natur schätzen und schützen

In einem Schuljahr unterrichten die Lehrer des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums etwa 15 Mal im Nationalpark Schwarzwald im Sinne einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) - meist in den Fächern Biologie und Geographie. Die Partnerschaft zwischen dem MLG und dem Nationalpark startete 2017, um den Naturschutz stärker im Schulcurriculum zu verankern. Durch BNE sollen Schüler lernen, nachhaltig zu denken und zu handeln. Im Wald setzen sich die Schüler mit den zentralen Themen des Nationalparks auseinander: biologische Vielfalt, Wildnis, Schutz von regenerativen Prozessen.

„Mit dem ersten Schritt in den Wald beginnt die Naturbegegnung“, sagt Thomas Fritz, Erlebnispädagoge im Nationalpark Schwarzwald. „Das wissen die Schüler nur meist nicht“, fügt er verschmitzt hinzu. Der fünf Kilometer lange Wildnispfad etwa ist für viele Schülerinnen und Schüler schon ein Abenteuer. Er verläuft durch eine 70 Hektar große Waldfläche, die der Orkan Lothar 1999 verwüstet hat. „Das war kein normaler Trampelpfad, und die Pfützen stellten uns vor eine große Herausforderung“, erzählt eine Schülerin aus dem MLG. „Man konnte über und unter abgestorbene Bäume klettern“, ergänzt ihr Klassenkamerad.

2015 begann das UNESCO-Weltaktionsprogramm einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Rahmen der Bildungsplanreform 2016 wird das Thema als Leitperspektive berücksichtigt. Als erstes und einziges Gymnasium Baden-Badens und eines von nur drei Gymnasien in ganz Baden-Württemberg, unterzeichnete das MLG einen Kooperationsvertrag mit dem Nationalpark Schwarzwald. Die schulischen Ansprechpartner der Kooperation mit dem Nationalpark Schwarzwald sind Volker Goy, Christina Keller und Ulrike Schweiger.

Text & Fotos: Ulrike Schweiger
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